Heimkino-Vergleichstest: LCD-Beamer gegen DLP-Beamer

Heimkino Vergleichstest: LCD-Beamer gegen DLP-Beamer

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LCD-Beamer gegen DLP-Beamer: Neuster LCD_vs_DLP Beamer-Test

Günstige Full-HD oder 1080p LCD-Beamer und DLP-Beamer drängen auf den Heimkinomarkt, was die günstigen Einsteiger-Projektoren kosten und leisten erfahren Sie im folgendem DLP-LCD-Vergleichstest dreier Einsteiger-Projektoren, Acer H7530D vs. Epson EH-TW2900 vs. Optoma HD200X, dieser Beamer-Test wurde durch CINE4HOME erstellt, einer der größten Informationsdienste für Projektoren im Internet. Unter Heimkino-Vorführung finden Sie weitere interessante Informationen zu Heimkino-Fachhändler oder Heimkino-Spezialisten in Ihrer Nähe.

LCD-Beamer gegen DLP-Beamer: Einleitung

Die technischen Unterschiede zwischen LCD-Projektor und DLP-Projektor wurden bereits schon in so vielen Fachmagazinen erklärt, dass ich hier nicht weiter darauf eingehen möchte. In meinem Heimkino Vergleichstest möchte ich nur kurz von meinen Eindrücken schildern die ich bei einem Vergleich zweier Systeme mit LCD-Technik und DLP-Technik, beide in W-XGA Format (1280 x 720) gewonnen habe. Der Heimkino Vergleichstest fand in unserem Vorführraum statt, hier waren alle Beamer Test Bedingungen gleich. Die Verbindung wurde über YUV hergestellt, da der LCD-Beamer keinen DVI Anschluss zur Verfügung hatte.

LCD-Beamer gegen DLP-Beamer: Einrichten

Schon beim Einrichten des LCD-Beamers fiel mir auf, daß der 16:9 Bildausschnitt scharf abgegrenzt war, hier war nichts von einem Saum oder hellen Rand zu erkennen, das können die DLP-Beamer mittlerweile auch fast alle, zumindest die mit W-XGA DMD.

LCD-Beamer gegen DLP-Beamer: Bewertung

Leidiges Thema "Schwarzwert" der LCD-Beamer. Hier konnte sich der zuerst gewonnene Eindruck des scharf abgegrenzten 16:9 Bildausschnitts, was auf einen guten Kontrast hoffen ließ, nicht weiter durchsetzen, denn bei so düsteren Filmen wie "Blade" oder "Planet der Affen" konnte mich dieses System über weite Filmszenen hinweg nicht überzeugen. Nicht nur, daß das Schwarz nun wirklich kein Schwarz war, sondern eher dunkelgrau, gingen auch noch Informationen in den dunklen Bildteilen verloren, hier half auch kein Nachregeln. Das konnte der DLP-Beamer besser und der erste Punkt dieses Heimkino Vergleichstests war ihm sicher.

Kommen wir mal zu einem Nachteil der DLP-Fraktion, dem so genannten "RBE" Effekt, gut, wer damit etwas Probleme hat wünscht sich vielleicht einen LCD-Beamer! ABER! Bevor die LCD-Fraktion diesen "RBE" Effekt beim DLP-Beamer anprangert, sollten sie sich erstmal ernsthafte Gedanken über die vertikalen Streifen (wurde schon oftmals darüber berichtet) im projizierten Bild machen, die im Hintergrund, vor allem in den hellen Bildbereichen, deutlichst in jeder von mir gesehenen Bildeinstellungen störend zutage traten.

Weiterer Nachteil beim DLP-Beamer ist der "False-Contour" Effekt, der nach meinem Empfinden bei diesem LCD-Beamer nicht so deutlich zutage trat, allerdings war der Hintergrund ebenso unscharf, allerdings ohne störende doppelten Konturen. In solch getesteten Einstellung traten wieder die vertikalen Streifen auf, die mich wesentlich mehr störten.

Die "Schärfe" war bei beiden Systemen im W-XGA Format standesgemäß gut, und überraschte mich wieder, wieviel Feinauflösung und Dynamik der Bildeindruck gewinnt, gegenüber der normalen XGA-Auflösung. Jetzt kommen wir zum zweiten leidigen Thema der LCD-Fraktion, dem so genannten "Fliegengitter" Effekt, da kann ich nur sagen: ja, das stimmt! Schuld daran sind die deutlich dickeren Stege zwischen den einzelnen Bildpunkten, die für deren Ansteuerung benötigt werden. Je näher man zur Leinwand kommt, desto stärker wird dieser Effekt. Für mein Empfinden sollten hier 4,0m nicht unterschritten werden. Als äußerst störend finde ich, daß bei langsamen Schwenks diese Stege als feststehendes Muster (Fliegengitter) Teil vom Bild werden, und es stellt sich selten die Plastizität ein, die man beim DLP-Beamer mittlerweile so zu Schätzen gelernt hat.

Thema "Dithering" war beim LCD-Beamer nicht auszumachen, allerdings war der Schwarzwert deutlich schwächer als beim DLP-Beamer. Sehr dunkle Szenen waren durch einen eher milchigen Bildeindruck nicht sonderlich schön anzusehen. Fairerweise muss man dem LCD-Beamer zugestehen, daß sie zu den älteren DLP-Beamer mit dem DMD-1 Chip aufgeschlossen haben.

Die "Farbdarstellung" hat durch den erhöhten Kontrast und Schwarzwert des DMD-2 Chip derartig an Intensität und Reinheit gewonnen, daß es die LCD-Fraktion jetzt noch schwerer hat, hier auch nur ein einigermaßen vergleichbares Bild darzustellen. Deutlich schwächere Farbübergänge, hauptsächlich an kontraststarken Farbkanten, hier waren auch Artefakte an den Rändern zu erkennen, in Form von kleinen waagerechten Linien die quer zur Farbkante aufblitzten. Auch deutliches Farbrauschen in den wärmeren Farbtönen war zu erkennen.

LCD-Beamer gegen DLP-Beamer: Schlussfolgerung

Die In diesem Heimkino Vergleichstest gezeigten Qualitäten des neuen LCD-Beamers im W-XGA Format haben mich nicht überzeugt. Es mag hier bestimmt von Hersteller zu Hersteller Unterschiede geben, doch letztendlich bleibt die Projektionstechnik dieselbe, und die ist nach meinen Erfahrungen, jedenfalls für Heimkino nicht so gut geeignet wie die neuste DLP-Technik mit dem DMD-2 Chip (DDR + 120). Was für die Präsentationstechnik mit hoher Lichtleistung, helle Farben, scharfe Textdarstellung als Grundvoraussetzung gilt, ist für Heimkinoanwendungen eher störend als nützlich. Deswegen sehe ich die Einsatzgebiete für diese LCD-Technik prädestiniert für den professionellen Einsatz für Präsentationen, Schulungen und Messen, wo diese Eigenschaften die Grundvoraussetzung darstellen.

LCD-Beamer gegen DLP-Beamer: Update

Update November 2003

Neue LCD-Beamer mit neuster Produktions-Technologie, genannt "D4" wurden vorgestellt, dazu gehören vor allem der neue Epson TW200 und der Sanyo PLV-Z2, beide mit HDTV-Panels in 1280x720 erhöhen entscheidend die Füllrate um 13% des LCD-Panels, erreichen damit eine deutliche Reduzierung des "Fliegengitter" -Effekts. Durch die höhere Füllrate wirkt das Bild heller und kontrastreicher, selbst der Schwarzwert ist zumindest beim Epson TW200 (selbst getestet) sehr gut, und schlägt alle DLP-Beamer, die nicht auf Heimkino optimiert sind (RGBW-Farbrad - mit transparentem Teil). Die Vertikalstreifen, die ich zuvor beim Fujitsu LPF-B601 (LCD-Beamer im Vergleichstest) noch so angeprangert hatte, sind praktisch nicht vorhanden, bis auf sehr kritische Szenen in denen sie leicht vom Hintergrund her durchschimmern. Mit sehr leisem Betriebsgeräusch 28dB (Theater Modus), exzellentem Schwarzwert, hoher Kontrast 800:1, kein RBE, kein False Contour und reduziertem Fliegengitter-Effekt, holt der Epson TW200 mit Dream-4-Panel mit großen Schritten zu den DLP-Beamer enorm auf und wird eine ernst zu nehmende Konkurrenz für die DLP Kinoprojektoren, da der Preis des Epson TW200 echt rekordverdächtig ist.

Update Dezember 2003

Neuer LCD-Beamer von Sony mit W-XGA Auflösung überraschte im Beamer Test alle Beteiligten. Der Sony Beamer VPL-HS20 schaffte den Spagat zwischen Heimkino und Präsentation. Lesen Sie den ausführlichen Beamer Test. Mit dem Panasonic HDTV LCD-Projektor PT-AE500E steht ein weiterer Heimkino Projektor in unserer Home-Cinema Vorführung zur Verfügung.

Update Januar 2004

Der DLP-Projektor rüstet auf, mit neuem  HD2+ DMD (ScreenPlay 7205), 7-Segment Farbrad mit vergrößertem Rot-Anteil und zusätzlichem Dunkelgrün Segment will man wieder mehr Abstand in der Bildqualität zu dem LCD-Projektor schaffen. Verbessertes RGB-RGB-Farbrad auch in den günstigen SVGA Heimkino DLP-Beamer, wie Optoma H30 und InFocus SP4805 sollen diese SVGA DLP-Beamer ohne den gefürchteten RBE wieder Interessanter machen. Auf unserer Seite Beamer Vergleich werden wir in Kürze darüber berichten.

Update April 2005

Der DLP-Projektor rüstet weiter auf, mit neuem  DarkChip3™ DMD (InFocus ScreenPlay 7210), 7-Segment Farbrad mit vergrößertem Rot-Anteil und zusätzlichem Dunkelgrün Segment will man weiter Abstand in der Bildqualität zu dem LCD-Projektor schaffen. Verbessertes RGB-RGB-Farbrad auch im günstigen WVGA-DLP-Projektor Heimkino DLP-Beamer, wie Optoma H30A und InFocus ScreenPlay SP4805 sollen diese WVGA-DLP-Projektoren ohne den gefürchteten RBE wieder Interessanter machen. Neuer DarkChip2™ in 480p Auflösung, wie im Optoma H27 treiben den Kontrast selbst im Einsteiger-Segment in ungeahnte Höhen. Auf unserer Seite Beamer Vergleich werden wir in Kürze darüber berichten. Zur Zeit reden alle von HDTV, und der RUN auf den preisgünstigsten bzw. preiswertesten Heimkino-Projektor mit der Auszeichnung "HD-ready" hat begonnen. Der Epson dreamio TW500 wartet schon sehnsüchtig auf potentielle Gegner, die ihm den Olymp streitig machen könnten. Als potentielle Herausforderer stellen sich demnächst der Optoma ThemeScene H78, Sharp XV Z2000 und der Mitsubishi HC200E. Preislich wird wohl der Sharp und der Optoma interessant sein, später mehr...

HDTV-LCD-Beamer Epson dreamio TW500<--->     HDTV-DLP-Beamer Optoma ThemeScene H78

Update Juni 2005

Um Ihnen den größtmöglichen Service zu bieten, starten wir im Juni 2005 eine neue Ära der Heimkino-Beratung, und zwar die Heimkino Demo bzw. Projektor Demo bei Ihnen Zuhause. Wir kommen zu Ihnen, in Ihr Zuhause, denn dort soll ja Ihr Heimkino entstehen. Dann können Sie sich von den systembedingten Unterschiede zwischen der LCD-Projektion und der DLP-Projektion selber ein Bild machen.

Update Juli 2006

Die Entwicklung nimmt kein Ende, die aktuellen LCD-Beamer mit D5-Panels (Testbericht unter Beamer-Vergleich) werden bereits schon wieder gegen Ende des Jahres ersetzt werden. Man spricht beim Sanyo Z5 bereits schon von den D6-Panels. Volle HDTV-Auflösung wird es zumindest von Sanyo und Epson vorerst nicht geben. Allerdings wird wohl Mitsubishi mit einem Full-HD LCD-Projektor nach der IFA2006 kommen. Texas Instruments optimiert den 768p-DMD auf DarkChip3. Die Auto-Iris-Funktion, eingeführt mit den D5-Panels in LCD-Projektoren brachte zwar auf dem Papier den gewünschten Effekt, indem ein aktueller LCD-Projektor auf einen ON/OFF -Kontrast von bis zu 7.000:1 kommt, aber die Praxis sieht meist ernüchternd aus, da der wichtige ANSI-Kontrast davon unberührt blieb. Dunkle Szenen sehen z.B. mit dem Sanyo Z4 sehr-gut aus, man muss allerdings dabei in Kauf nehmen, daß das Filmbild nach dem Wechsel auf dunkle Szenen nachdunkelt und die erreichbare Bildgröße auf max. 2,0m begrenzt ist. Die DLP-Beamer sehen das gelassener und spendieren z.T. eine manuell umschaltbare Iris-Blende (Mitsubishi HC3000) mit der man die verwendete Lichtmenge an die Leinwand anpassen kann. Die nächste DarkChip3 Version wird den ANSI-Kontrast und die Darstellung der Graustufentreppe weiter optimieren, in Verbindung mit der Langlebigkeit der DLP-Technologie bleibt die DLP-Projektion weiterhin die erste Wahl, wenn es um Ihr Heimkino geht.

Update Dezember 2009

Über 6 Jahre verfolge ich nun schon den "Kampf" zwischen DLP- und LCD-Projektoren, und seit zwei Jahren beschäftige ich mich hauptsächlich mit D-ILA Projektoren. In dieser noch jungen Technik haben beide "alten" Techniken Ihren Meister gefunden. Die D-ILA Technik vereinigt gekonnt die jeweiligen Vorteile der DLP- und LCD Technik. Die "Flexibilität der Aufstellung" und die "3-Chip Technik" aus der LCD-Welt, gepaart mit der "Spiegel-Technik" und dem hohen "In-Bild-Kontrast" aus der DLP-Welt, verfeinert mit dem Lichtpolarisator "Wire-Grid" und einer hochqualitativer Fujinon "Projektions-Optik" ergibt das zur Zeit beste Rezept für einen Heimkino-Projektor, und der heißt "JVC D-ILA Projektor DLA-HD550 und DLA-HD950". Spätestens jetzt endet der Zweikampf und erweitert sich ab sofort zum DREI-Kampf. "LCD", "DLP" und "ILA" Technik stehen in der Arena "Heimkino" gegenüber und ringen um den ersten Platz. Die Seite "Beamer-Test" wird fortlaufend aktualisiert und Sie können immer die neusten Tests von Cine4Home lesen, oder Sie studieren gleich die Seiten von Cine4Home.

 

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